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SOMA

Begleiten, was jemand freigegeben hat

Du siehst, was zwischen zwei Terminen passiert.

Zwischen zwei Gesprächen liegen Wochen und ein paar hundert Mahlzeiten. Was in denen passiert ist, erfährst du bisher aus dem Gedächtnis deines Gegenübers, am Ende einer langen Woche. Mit einer Freigabe siehst du den Wochenplan, der tatsächlich gekocht wurde, und legst deinen Vorschlag daneben: einzelne Gerichte oder eine ganze Woche. Übernommen wird er mit einer Entscheidung, nicht abgetippt.

Was du davon hast

Drei Dinge, die eine Beratung sonst nicht hat.

Der Alltag statt der Erinnerung

Was jemand isst, erfährst du sonst als Rückblick: erzählt, gerundet, im Zweifel geschönt. Hier steht der Wochenplan, der tatsächlich gekocht wurde, und das Tagebuch daneben. Beides entsteht nebenbei, weil die Person ohnehin damit plant und einkauft, und nicht, weil jemand für dich eine Tabelle führt.

Eine ganze Woche als Vorschlag

Du legst einzelne Gerichte daneben oder ein Wochenpaket am Stück. Die Person übernimmt es mit einer Entscheidung, und daraus wird ihre Einkaufsliste, aufgeteilt auf die Läden, die sie ohnehin ansteuert. Kein PDF, keine Handschrift, keine Übertragungsfehler.

Die Grenze arbeitet für dich

Du schreibst nie in den Plan, und du siehst nichts, was nicht einzeln freigegeben wurde. Das ist keine Beschneidung deiner Arbeit, sondern ihre Voraussetzung: Wer nichts zurücknehmen kann, gibt gar nicht erst frei. Der Widerruf wirkt sofort und ohne Rückfrage, und genau deshalb wird überhaupt freigegeben.

Zwei Rollen, zwei Grenzen

Was eine Fachkraft sieht, und was sie nicht sieht.

Ärztin und Arzt

Was die Rolle darf

Liest, was eine Person einzeln freigegeben hat: Erfasstes, gesundheitliche Angaben, Körperdaten, Ziele. Pflegt Präparate und Medikamente, wenn auch das ausdrücklich freigegeben wurde.

Was sie ausdrücklich nicht darf

Keine Bewertung, keine Kurve, kein Alarm. Kein Blick in den Haushalt, keinen Plan, keine Einkaufsliste.

Ernährungs- und Fitnesscoach

Was die Rolle darf

Sieht Wochenplan, Tagebuch und Ziele der begleiteten Person und legt Vorschläge daneben, einzeln oder als Wochenpaket, das die Person mit einer Entscheidung übernimmt.

Was sie ausdrücklich nicht darf

Schreibt nie in den Plan. Bekommt gesundheitliche Angaben gar nicht erst angeboten, und den Haushalt sieht er nicht.

Wie es abläuft

Vom Vorschlag bis zum Zugang.

Warum der Knopf „Vorschlagen" heißt

Ein Plan mit zwei Autoren bräuchte eine Herkunft je Zeile, sonst sieht ein fremder Eintrag aus wie ein eigener. Hier gibt es den fremden Eintrag gar nicht: Es gibt einen Vorschlag daneben, den die Person übernimmt. Der Preis ist ein Klick mehr. Der Gewinn ist, dass die Rechtekette des Plans unverändert bleibt.

Wie der Zugang entsteht

Die Fachkraft erzeugt einen Code, die Person löst ihn ein, nicht umgekehrt. Der naheliegende Weg, bei dem jemand die E-Mail-Adresse seiner Ärztin eintippt, wäre ein Orakel darüber, wer hier ein Konto hat. Beim Einlösen wählt die Person ab, was sie nicht freigeben will; hinzufügen kann sie nichts, denn sonst entschiede sie über etwas, das sie nicht gesehen hat.

Offen gesagt

Zwei Dinge, die wir nicht tun.

Was wir nicht prüfen, und offen sagen

Es gibt kein Feld für eine Approbations- oder Kammernummer. Wir prüfen sie nicht, und ein Formularfeld dafür täuschte eine Prüfung vor, die es nicht gibt. Alle Profilangaben einer Fachkraft sind Selbstauskunft; in der Oberfläche steht das wörtlich daneben.

Es gibt keinen Registrieren-Knopf

Fachkraftzugänge werden von Hand freigeschaltet. Ein Knopf, der sofort ein Konto anlegt, wäre eine Zusage, die dahinter niemand einlöst: Es gibt heute keine freigeschaltete Fachkraft. Wer anfangen will, schreibt uns, und wir richten den Zugang ein.

Kein Arzt und kein Coach?

Höfe, Märkte und Automaten haben eine eigene Seite, Hersteller, Handel und Lieferdienste ebenfalls. Der Unterschied ist nicht der Beruf, sondern woran der Zugang hängt: Diese beiden hängen an einem Betrieb oder an einem Bezugsweg, den man besitzt, und brauchen deshalb gar keine Einwilligung einer Person.

Für Höfe, Märkte und ErzeugerFür Hersteller, Handel und Lieferdienste

Früher Zugang

Wir sagen Bescheid, sobald es losgeht.

Eine Nachricht zum Start, danach nur, wenn es wirklich etwas zu sehen gibt. Kein Newsletter, keine Kündigungsschleife, kein Konto nötig.

Für alle außer Haushalten gibt es keine Selbstregistrierung: Der Zugang wird von Hand freigeschaltet. Wir melden uns dazu persönlich.

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